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Version: 16.0-preview

Komponenteneinstellungen

Auf der Seite Komponenteneinstellungen können Sie eine Vielzahl von bibliotheksspezifischen Funktionen anpassen. Die Komponenteneinstellungen bieten eine Grundkonfiguration für Komponenten wie Freigabeworkflows, Validierungsfunktionen und mehr. Wenn eine Komponente mehrere Konfigurationen oder Vorlagen hat, können Sie diese hier finden und ändern. Die Komponenteneinstellungen werden in der ADONIS Datenbank gespeichert und können zwischen verschiedenen ADONIS Versionen migriert werden, damit Ihre Einstellungen erhalten bleiben.

Die Seite Bibliothekenverwaltung zeigt alle Komponenteneinstellungen in der Datenbank an. Je nach ADONIS-Konfiguration stehen verschiedene Komponenten zur Verfügung.

Komponenteneinstellungen verwalten

Komponenteneinstellungen lassen sich importieren, exportieren, löschen und mehr:

Komponenteneinstellungen importieren

Zuvor exportierte Komponenteneinstellungen können eingelesen und in der ADONIS Datenbank gespeichert werden.

So importieren Sie Komponenteneinstellungen:

  1. Wechseln Sie zu Komponenteneinstellungen > Weitere Optionen, und klicken Sie dann auf Komponenteneinstellungen importieren.

  2. Klicken Sie auf Durchsuchen und wählen Sie die Datei aus, die Sie importieren möchten. Sie können auch eine Datei von Ihrem Computer in den Bereich Ziehen Sie Dateien zum Hochladen hierher und legen Sie sie dort ab ziehen.

  3. Wählen Sie die Komponenteneinstellungen aus, die Sie importieren möchten. Alternativ können Sie oben Alle Komponenteneinstellungen importieren auswählen, um alle Einstellungen auf einmal zu importieren.

  4. Klicken Sie auf Importieren. Wenn Sie zum Fortfahren aufgefordert werden, klicken Sie auf Ja. Die Daten werden importiert.

Wenn der Import abgeschlossen ist, wird eine Erfolgsmeldung angezeigt. Schließen Sie die Meldung, um den Vorgang abzuschließen.

Hinweis

Verhalten, falls eine Konfiguration (z. B. "Allgemein") bereits in der Datenbank existiert:

  • Wenn eine Konfiguration in der Zielbibliothek bereits existiert, wird sie mit den Inhalten der Importdatei überschrieben.

  • Konfigurationen, die in der Zielbibliothek noch nicht vorhanden sind, werden ergänzt.

  • Konfigurationen, die in der Zielbibliothek vorhanden sind, aber nicht in der Importdatei, werden nicht geändert.

Die Konfiguration für Web-Module bildet eine Ausnahme. Beim Import werden die Informationen aus beiden Quellen zusammengeführt:

  • Wenn ein Web-Modul in der Quellbibliothek und in der Zielbibliothek existiert, wird es mit den Inhalten der Importdatei überschrieben.

  • Web-Module, die in der Zielbibliothek vorhanden sind, aber nicht in der Importdatei, werden nicht geändert.

Komponenteneinstellungen exportieren

Komponenteneinstellungen können aus der Datenbank exportiert und als AXS-Datei im Dateisystem abgelegt werden. Damit können Sie beispielsweise eigene Chart-Vorlagen in eine neuere ADONIS Version importieren.

So exportieren Sie Komponenteneinstellungen:

  1. Wechseln Sie zu Komponenteneinstellungen > Weitere Optionen, und klicken Sie dann auf Komponenteneinstellungen exportieren.

  2. Wählen Sie die Komponenteneinstellungen aus, die Sie exportieren möchten. Alternativ können Sie oben Alle Komponenteneinstellungen exportieren auswählen, um alle Einstellungen auf einmal zu exportieren.

  3. Klicken Sie auf Exportieren. Die Komponenteneinstellungen werden exportiert.

ClamAV Virenscanner

Durch Integration des ClamAV Virenscanners in ADONIS können Dateien auf Virusinfektionen überprüft werden, die in die ADONIS-Datenbank hochgeladen werden (Dokumente, Mediendateien, an Kommentare angehängte Dateien etc.) oder auf Ihr Gerät heruntergeladen werden.

Hinweis

Detaillierte Anweisungen zur Integration von ClamAV in ADONIS finden Sie im Kapitel Virenprüfung für Datei-Uploads aktivieren im Installationshandbuch.

Allgemein

In diesem Bereich können Sie Konfigurationsoptionen für folgende allgemeine Einstellungen verwalten:

Dokumentverwaltung

Mithilfe der Einstellungen für die Dokumentverwaltung können Sie einen Objekttyp konfigurieren, mit dem Web-Client Benutzer Dokumente in die Datenbank hochladen können, um sie in Modellen zu verwenden. Standardmäßig werden die hochgeladenen Dokumente als Objekte vom Typ Dokument im Objektkatalog verwaltet.

Wenn ein Repository zu Backup- und Migrationszwecken exportiert wird, werden die Dokumente mitexportiert.

Einstellungen für Dokumentverwaltung öffnen

So öffnen Sie die Einstellungen für die Dokumentverwaltung:

  • Wechseln Sie zu Komponenteneinstellungen > Allgemein > Dokumentverwaltung.

Dokumentverwaltung konfigurieren

Folgende Einstellungen stehen zur Verfügung:

  • Dokumentverwaltung aktivieren

    Aktivieren oder deaktivieren Sie diese Option, um das Hochladen von Dokumenten ein- oder auszuschalten. Alle anderen Optionen in diesem Bereich sind inaktiv, wenn Sie diese Option nicht aktivieren.

  • Klasse für die Dokumentverwaltung

    Wählen Sie aus der Dropdown-Liste eine Klasse für die Dokumentverwaltung aus.

  • Attribut für die Dokumentverwaltung

    Wählen Sie aus der Dropdown-Liste ein Attribut für die Dokumentverwaltung aus.

  • Maximale Dateigröße (MB)

    Wählen Sie die erlaubte maximale Dateigröße für Dokumente in der Datenbank aus (bis zu 50 MB).

  • Erlaubte Dateitypen

    Wählen Sie die erlaubten Dateitypen für Dokumente in der Datenbank aus. Trennen Sie die Dateiendungen mit einem Leerzeichen.

    Zulässige Dateitypen sind: doc, docx, ppt, pptx, xls, xlsx, csv, txt, pdf, rtf, png, jpg, gif, jpeg, bmp, zip, rar, 7z, axr, xml, bpmn

    Alle weiteren Dateitypen sind standardmäßig gesperrt. Damit Sie zusätzliche Dateitypen zu dieser Liste hinzufügen können, müssen Sie eine Konfigurationsdatei anpassen.

Info

Der ADONIS Applikations-Server muss neu gestartet werden, wenn diese Einstellungen verändert werden. Ansonsten werden die Änderungen nicht wirksam.

Mediaverwaltung

Mithilfe der Einstellungen für die Mediaverwaltung können Sie konfigurieren, wie Web-Client Benutzer Bilder in die Datenbank hochladen dürfen, um sie in Modellen zu verwenden. Die Bilder werden in den Attributen bestimmter Objekte (Notizen und Querverweise) referenziert und an Stelle dieser Objekte im grafischen Editor angezeigt.

Wenn ein Repository zu Backup- und Migrationszwecken exportiert wird, werden die Bilder mitexportiert.

Einstellungen für Mediaverwaltung öffnen

So öffnen Sie die Einstellungen für die Mediaverwaltung:

  • Wechseln Sie zu Komponenteneinstellungen > Allgemein > Mediaverwaltung.

Mediaverwaltung konfigurieren

Folgende Einstellungen stehen zur Verfügung:

  • Mediaverwaltung aktivieren

    Aktivieren oder deaktivieren Sie diese Option, um das Hochladen von Bildern ein- oder auszuschalten. Alle anderen Optionen in diesem Bereich sind inaktiv, wenn Sie diese Option nicht aktivieren.

  • Attribut für die Mediaverwaltung

    Wählen Sie aus der Dropdown-Liste ein Attribut für die Mediaverwaltung aus.

  • Editierbar für Repository-Objekte

    Diese Option ist nur in bestimmten Customizing-Szenarien relevant. Wenn Sie diese Option aktivieren und das Attribut für die Mediaverwaltung zum Notebook einer Repository-Klasse hinzufügen, können Sie einen globalen Wert für das Mediaverwaltungsattribut für alle Modellkontexte festlegen.

  • Maximale Dateigröße (MB)

    Wählen Sie die erlaubte maximale Dateigröße für Bilder in der Datenbank aus.

  • Erlaubte Dateitypen

    Wählen Sie die erlaubten Dateitypen für Bilder in der Datenbank aus. Trennen Sie die Dateiendungen mit einem Leerzeichen.

Info

Der ADONIS Applikations-Server muss neu gestartet werden, wenn diese Einstellungen verändert werden. Ansonsten werden die Änderungen nicht wirksam.

Objektverantwortliche

In ADONIS ist es möglich, einen Benutzer als Objektverantwortlichen für Repository-Objekte (z.B. Anwendungen, Prozesse etc.) einzutragen. Der Benutzer wird dazu als Verantwortliche Person festgelegt (Objektattribut im Notebook-Kapitel "Organisation").

Hinweis

Alternativ können Sie eine andere Relationsklasse auswählen, um die Verantwortlichkeit zu definieren.

Der Objektverantwortliche ist für das Objekt inhaltlich verantwortlich.

Einstellungen für Objektverantwortliche öffnen

So öffnen Sie die Einstellungen für Objektverantwortliche:

  • Wechseln Sie zu Komponenteneinstellungen > Allgemein > Objektverantwortliche.

Objektverantwortliche konfigurieren

Folgende Einstellungen stehen zur Verfügung:

  • Benutzer bei der Erstellung eines Objektes automatisch als Objektverantwortlichen eintragen

    Wählen Sie aus, ob ein Benutzer, der ein Objekt erstellt, automatisch als Objektverantwortlicher eingetragen wird.

  • Relationsklasse, die verwendet werden soll, um eine Verantwortlichkeit zu definieren

    Wählen Sie eine Relationsklasse aus der Dropdown-Liste aus. Mit dieser Klasse wird festgelegt, welche Art von Verantwortung sich ergibt, wenn der Benutzer ein Objekt erstellt und die erste Option aktiviert ist.

    [OOO]

    Wenn Sie eine Relationsklasse mit dem Zusatz [OOO] auswählen, erhält ein Objektverantwortlicher Schreibrechte auf das Objekt. Was für ein Recht vorher auf das Objekt bestanden hat, hat normalerweise keine Auswirkung. Nur Metamodellrechte haben Vorrang vor Berechtigungen, die durch eine [OOO]-Relation gesetzt werden.

    Nach der Zuweisung können ADONIS Administratoren die Rechte des Objektverantwortlichen beliebig anpassen. Wenn die Referenz auf den Benutzer gelöscht wird, gilt das in einer übergeordneten Hierarchieebene (Gruppe) gesetzte Recht.

  • Verantwortlichen Benutzer in Suchresultaten im Web-Client anzeigen

    Wählen Sie diese Option aus, damit standardmäßig eine Spalte mit dem Objektverantwortlichen angezeigt wird, wenn Suchergebnisse im Web-Client Repository-Objekte enthalten.

Info

Der ADONIS Applikations-Server muss neu gestartet werden, wenn diese Einstellungen verändert werden. Ansonsten werden die Änderungen nicht wirksam.

Datenaktualität

Die Aktualität Ihrer Daten ist von entscheidender Bedeutung. Deshalb haben wir es den Benutzern leicht gemacht, die Datenaktualität von Objekten im Web-Client zu bestätigen.

Sie können die Bewertung der Datenaktualität anpassen, indem Sie das Attribut auswählen, auf dem sie basieren soll. Zusätzlich können Sie Schwellenwerte festlegen, nach denen ein Objekt gelb oder rot markiert wird, wenn seine Aktualität nicht bestätigt wurde.

Einstellungen für Datenaktualität öffnen

So öffnen Sie die Einstellungen für Datenaktualität:

  1. Wechseln Sie zu Komponenteneinstellungen > Datenaktualität > Allgemein.

Allgemeine Einstellungen

Folgende Einstellungen stehen zur Verfügung:

  • Attribut für die Datenaktualität

    Wählen Sie das Attribut aus, nach dem die Bewertung der Datenaktualität ausgerichtet werden soll.

Globaler Schwellenwert

Hier können Sie globale Schwellenwerte definieren zur Bewertung der Datenaktualität. Diese Einstellungen gelten für alle Objekttypen, wenn keine klassenspezifischen Werte definiert wurden.

  • Anzahl der Tage nach denen ein Objekt 'gelb' markiert wird

    Wählen Sie aus, nach wie vielen Tagen ein Objekt als 'gelb' markiert wird, wenn es nicht vom Anwendungsverantwortlichen bestätigt wurde.

  • Anzahl der Tage nach denen ein Objekt 'rot' markiert wird

    Wählen Sie aus, nach wie vielen Tagen ein Objekt als 'rot' markiert wird, wenn es nicht vom Anwendungsverantwortlichen bestätigt wurde.

Klassenspezifische Schwellenwerte

Hier können Sie individuelle Schwellenwerte für bestimmte Klassen festlegen und damit die globalen Schwellenwerte außer Kraft setzen.

  • Wählen Sie aus, nach wie vielen Tagen Objekte eines bestimmten Typs als 'gelb' oder 'rot' markiert werden, wenn sie nicht vom Anwendungsverantwortlichen bestätigt wurden.

Integration - Konfiguration

Der ADONIS-Integrationsframework ist eine generische ADONIS-Erweiterung zum Erstellen und Konfigurieren von Adaptern. Mit diesen Adaptern kann eine Verbindung zu Tools von Drittanbietern hergestellt werden, die eine HTTP-Schnittstelle zum Abrufen von Daten bereitstellen.

Hinweis

Eine detaillierte Beschreibung dieser Funktionalität geht über den Rahmen dieses Handbuchs hinaus. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren ADONIS-Kundenbetreuer.

Modell-Freigabeworkflow

Der Modell-Freigabeworkflow in ADONIS ermöglicht die systematische Freigabe und Versionierung von Modellen. Während des Freigabeprozesses übernehmen die Mitwirkenden abhängig von ihrer System-Rolle verschiedene Aufgaben.

Hinweis

Die Verfügbarkeit des Modell-Freigabeworkflows hängt von der Lizenz ab.

Zugriff auf den Modell-Freigabeworkflow einrichten

Sie können die Standardkonfiguration des Modell-Freigabeworkflows verwenden oder eine benutzerdefinierte Konfiguration verwenden.

Standardkonfiguration

Um die Standardkonfiguration zu verwenden, weisen Sie Benutzer abhängig von ihrer Aufgabe im Freigabeprozess zu den folgenden System-Rollen hinzu. Es handelt sich um untergeordnete Rollen der System-Rolle "Modell-Freigabeworkflow":

  • Modellierer erzeugen Modelle und reichen sie zur Überprüfung ein. Sie können außerdem neue Versionen von bereits freigegebenen Modellen erstellen, um sie zu adaptieren.

  • Freigeber überprüfen die eingereichten Modelle methodisch [System-Rolle Freigeber (methodisch)] und fachlich [System-Rolle Freigeber (fachlich)].

  • Administratoren können alle Statusübergänge durchführen. Sie sind für die Aufrechterhaltung des Freigabeprozesses zuständig. Nur Administratoren können Modelle manuell archivieren (bei der Freigabe von neuen Modellversionen werden die Vorgängerversionen automatisch archiviert).

Danach ist der Modell-Freigabeworkflow einsatzbereit.

Benutzerdefinierte Konfiguration

Um eine benutzerdefinierte Konfiguration zu verwenden, sind folgende Schritte notwendig:

  1. Konfigurieren Sie den Modell-Freigabeworkflow. Fügen Sie auf der Seite Rollen konfigurieren neue System-Rollen (z.B. A, B, C …) hinzu.

  2. Fügen Sie Benutzer abhängig von ihrer Aufgabe im Freigabeprozess zu den entsprechenden System-Rollen hinzu.

Danach ist der Modell-Freigabeworkflow einsatzbereit.

Hinweis

Für Details zum Zuweisen von System-Rollen an Benutzer beziehen Sie sich bitte auf den Abschnitt Mitglieder von System-Rollen verwalten.

Modell-Freigabeworkflow konfigurieren

Um den Modell-Freigabeworkflow zu konfigurieren:

  • Wechseln Sie zu Komponenteneinstellungen > Modell-Freigabeworkflow > Allgemein.

Der Modell-Freigabeworkflow Konfigurationsassistent hat 5 Seiten:

  1. Mapping konfigurieren

  2. Status konfigurieren

  3. Rollen konfigurieren

  4. Rechte konfigurieren

  5. Statusübergänge konfigurieren

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr über diese Seiten.

Mapping konfigurieren

Die erste Seite des Modell-Freigabeworkflow Konfigurationsassistenten ermöglicht die Auswahl von Modelltypen, Beziehungen und Attributen.

Achtung

Schränken Sie nicht den Zugriff auf die hier konfigurierten Attribute durch Metamodell-Rechte ein. Diese Attribute sind für das reibungslose Funktionieren des Modellfreigabe-Workflows erforderlich.

Sie können folgende Daten ansehen und bearbeiten:

Hauptkonfiguration

  • Bearbeiten Sie im Bereich Name der Konfiguration die sprachspezifischen Namen des Modell-Freigabeworkflows für alle Sprachen, die ADONIS unterstützt. Diese Namen werden auf der Benutzeroberfläche dargestellt (z.B. im Statusfilter).

Modelltypauswahl

  • Wählen Sie die Modelltypen aus, die für den Modell-Freigabeworkflow zur Verfügung stehen sollen.
Hinweis

Wenn Sie einen bestimmten Statusübergang konfigurieren, können Sie festlegen, mit welchen Modelltypen dieser Statusübergang durchgeführt werden kann. Sie können dabei nur aus den hier zur Verfügung gestellten Modelltypen auswählen.

Versionseinstellungen

  • Legen Sie das Minor Versionsformat und das Major Versionsformat fest, die während der Versionierung Modellen zugeordnet werden.

Prolongationskonfiguration

  • Um die Prolongationsfunktionalität ein- oder auszuschalten, aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktiv.

  • Wählen Sie im Feld Tägliche Gültigkeitsprüfung um (hh) die Stunde des Tages aus (im 24-Stunden-Format), wann auf dem ADONIS Applikations-Server automatisch die Gültigkeit von allen versionierten Modellen geprüft wird. Die Standardeinstellung ist jede Nacht um 1:00 Uhr Ortszeit.

Funktionalität Versionshistorie

  • Um die Funktionalität Versionshistorie ein- oder auszuschalten, aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktiv.

  • Wählen Sie die maximale Anzahl der Einträge in der Versionshistorie aus. Wenn diese Summe erreicht ist, werden die ältesten Einträge aus der Tabelle entfernt.

Funktionalität Prozessverantwortliche

  • Um die Funktionalität Prozessverantwortliche ein- oder auszuschalten, aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktiv.

  • Wählen Sie die Prozesseigner, Prozessmanager, Methodischer Prüfer und Prozessanalyst/-modellierer Attribute aus. Diese Attribute repräsentieren die Prozessverantwortlichen.

  • Mit den Attributen Zusätzlicher Verantwortlicher 1, 2 und 3 können Sie bis zu drei weitere Attribute definieren, die Prozessverantwortliche repräsentieren.

Hinweis

Wenn die Funktionalität Prozessverantwortliche aktiviert ist, können Sie verschiedene Vorbedingungen , Checks und Aktionen festlegen, die sonst nicht verfügbar sind. Sie können z.B. festlegen, dass nur solche Modelle in einen neuen Status übergehen dürfen, in deren Notebooks ein Prozesseigner definiert ist.

Wenn Sie diese Einstellungen abgeschlossen haben, wählen Sie oben im Navigationsmenü die Seite 2 aus, um zur nächsten Seite des Modell-Freigabeworkflow Konfigurationsassistenten zu gelangen.

Status konfigurieren

Auf der zweiten Seite des Modell-Freigabeworkflow Konfigurationsassistenten werden alle Status im Workflow zusammen mit ihren Details angezeigt. Sie können Status bearbeiten und neue erstellen.

Folgende Optionen sind verfügbar:

  • Status bearbeiten

    Klicken Sie rechts neben dem Status auf Mehr und dann auf Bearbeiten. Jetzt können Sie den Status konfigurieren.

  • Status löschen

    Klicken Sie rechts neben dem Status auf Mehr und dann auf Löschen.

  • Status hinzufügen

    Klicken Sie auf Neuen Status hinzufügen. Jetzt können Sie den Status konfigurieren.

  • Statusreihenfolge ändern

    Verwenden Sie das Symbol mit drei horizontalen Linien links neben einem Status, um ihn an eine neue Position zu ziehen.

Hinweis

Sie können einige Statusdetails direkt auf der Seite Status konfigurieren inline bearbeiten, nämlich Typ, Icon und Farbe

Status bearbeiten oder hinzufügen

Wenn Sie auf der Seite Status konfigurieren einen Status hinzufügen oder bearbeiten, wird ein Formular angezeigt. Sie können folgende Daten ansehen und bearbeiten:

Sprachunabhängiger Name

  • Dem Status wird automatisch ein sprachunabhängiger Name auf Basis der Enumerationswerte des Statusattributs zugewiesen. Der sprachunabhängige Name identifiziert den Status eindeutig.

Sprachspezifische Namen

  • Bearbeiten Sie die sprachspezifischen Namen für alle Sprachen, die ADONIS unterstützt. Diese Namen werden auf der Benutzeroberfläche dargestellt.

Icon

  • Bearbeiten Sie das Statusicon direkt im Textfeld. Wenn der ADONIS Web-Client installiert ist, finden Sie eine vollständige Liste von Icons, wenn Sie /fonts/awesome/icon-index.html zur URL des Web-Clients hinzufügen, z.B. http://localhost:8000/ADONIS16_0/fonts/awesome/icon-index.html. Das Schlüsselwort "axw-fa " (Leerzeichen nach axw-fa) muss als Präfix dem Namen des Icons vorangestellt werden.

Farbe

  • Bearbeiten Sie die Farbe des Statusicons und die Farbe des Status in Kreisdiagrammen. Klicken Sie auf den Farbkreis und wählen Sie eine Farbe aus, oder tragen Sie manuell einen bestimmten hexadezimalen Farbwert an.

Typ

  • Wählen Sie den vordefinierten Statustyp aus, der diesem Status entspricht. Statustypen beinhalten Logik für das Zusammenspiel mit dem Prozess-Freigabeworkflow, Validierungschecks etc. Jeder Statustyp bündelt bestimmte Abläufe im Freigabeworkflow.

    • "In Bearbeitung": Auswählen, wenn der Status für Arbeitsversionen von Modellen gilt. In Modellen mit einem Status vom Statustyp "In Bearbeitung" wird sichergestellt, dass die enthaltenen versionierten Objekte automatisch in der neuesten freigegeben Version bzw. Arbeitsversion vorliegen. Enthaltene Objekte werden aktualisiert, wenn es eine neue Arbeitsversion gibt oder wenn es eine neue freigegebene Version gibt.

      Beispiel

      Wenn Sie eine neue Arbeitsversion eines Prozesses erstellen, ersetzt das neue Objekt das Original in allen Prozesslandkarten im Status "In Bearbeitung".

    • "In Prüfung": Auswählen für Modelle, die gerade überprüft werden. In Modellen mit einem Status vom Statustyp "In Prüfung" wird sichergestellt, dass die enthaltenen versionierten Objekte automatisch in der neuesten freigegebenen Version vorliegen.

    • "Freigegeben": Auswählen für Modelle, die freigegeben sind (freigegeben, gültig etc.). In Modellen mit einem Status vom Statustyp "Freigegeben" wird sichergestellt, dass die enthaltenen versionierten Objekte automatisch in der neuesten freigegebenen Version vorliegen.

    • "Archiviert": Auswählen, wenn der Status für archivierte Modelle gilt. In Modellen mit einem Status vom Statustyp "Archiviert" ändert sich der Status der enthaltenen versionierten Objekte nicht. Archivierte Objekte bleiben archiviert und werden nicht durch neue freigegebene Versionen ersetzt.

Status als Modellgruppe

  • Wählen Sie Status als Modellgruppen darstellen aus, damit Modelle während der Versionierung Ordner durchlaufen, die den Namen des aktuellen Status tragen. Alle anderen Optionen in diesem Bereich sind inaktiv, wenn Sie dieses Kontrollkästchen nicht aktivieren.

  • In der Liste Modellgruppe des referenzierten Status verwenden können Sie einen anderen Status referenzieren. Modelle im aktuellen Status werden jetzt in die Modellgruppe des referenzierten Status verschoben.

  • Klicken Sie auf die Benutzerdefinierter Gruppenname Schaltfläche, um einen benutzerdefinierten Namen für die Modellgruppe festzulegen. Geben Sie einen sprachspezifischen Namen für jede Sprache ein, die ADONIS unterstützt.

Beispiel "Status als Modellgruppe darstellen"

ADONIS soll Modelle im Status "In methodischer Prüfung" und im Status "In fachlicher Prüfung" in dieselbe benutzerdefinierte Modellgruppe ("In Prüfung") verschieben. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

Status "In methodischer Prüfung"

  • Aktivieren Sie die Option Status als Modellgruppe darstellen.

  • Der benutzerdefinierter Gruppenname ist "In Prüfung".

    Status "In fachlicher Prüfung"

  • Aktivieren Sie die Option Status als Modellgruppe darstellen.

  • Wählen Sie in der Liste Modellgruppe des referenzierten Status verwenden den Status "In methodischer Prüfung" aus.

Wenn Sie diese Einstellungen abgeschlossen haben, wählen Sie oben im Navigationsmenü die Seite 3 aus, um zur nächsten Seite des Modell-Freigabeworkflow Konfigurationsassistenten zu gelangen.

Rollen konfigurieren

Auf der dritten Seite des Modell-Freigabeworkflow Konfigurationsassistenten werden alle System-Rollen im Freigabeworkflow (= Freigabeworkflow-Rollen) angezeigt. Sie können Rollen bearbeiten und neue erstellen.

Hinweis

Fügen Sie die Benutzer abhängig von ihrer Aufgabe im Freigabeprozess zu den passenden System-Rollen hinzu.

Folgende Optionen sind verfügbar:

  • Rolle bearbeiten

    Klicken Sie rechts neben der Rolle auf Mehr und dann auf Bearbeiten. Jetzt können Sie die Rolle konfigurieren.

  • Rolle löschen

    Klicken Sie rechts neben der Rolle auf Mehr und dann auf Löschen.

  • Rolle hinzufügen

    Klicken Sie auf Neue Rolle hinzufügen. Jetzt können Sie die Rolle konfigurieren.

  • Darf neue Modelle erstellen

    Wählen Sie Darf neue Modelle erstellen aus, damit Benutzer mit einer bestimmten Rolle Modelle jener Modelltypen dürfen, für die der Modell-Freigabeworkflow aktiviert ist. Beachten Sie, dass diese Einstellung nur für Modeltypen gilt, die Teil des Freigabeworkflows sind, und keinen Einfluss auf andere Modeltypen hat.

Rolle bearbeiten oder hinzufügen

Wenn Sie auf der Seite Rollen konfigurieren eine Rolle hinzufügen oder bearbeiten, wird ein Formular angezeigt. Sie können folgende Daten ansehen und bearbeiten:

Sprachunabhängiger Name

  • Geben Sie einen sprachunabhängigen Namen ein, der die System-Rolle eindeutig identifiziert.

Sprachspezifische Namen

  • Bearbeiten Sie die sprachspezifischen Namen für alle Sprachen, die ADONIS unterstützt. Diese Namen werden auf der Benutzeroberfläche dargestellt.

Wenn Sie diese Einstellungen abgeschlossen haben, wählen Sie oben im Navigationsmenü die Seite 4 aus, um zur nächsten Seite des Modell-Freigabeworkflow Konfigurationsassistenten zu gelangen.

Rechte konfigurieren

Die vierte Seite des Modell-Freigabeworkflow Konfigurationsassistenten ermöglicht Ihnen, Zugriffsrechte auf Modelle im Modell-Freigabeworkflow je nach System-Rolle und Status festzulegen.

Zugriffsrechte auf Modelle

  • Wählen Sie Zugriffsrechte auf Modelle im gewünschten Status aus den entsprechenden Dropdown-Listen aus.

Sie können die Zugriffsrechte für jede Freigabeworkflow-Rolle und für Benutzer ohne Freigabeworkflow-Rolle ("Alle anderen") festlegen.

Hinweis

Benutzer ohne Freigabeworkflow-Rolle sollten keinen Schreibzugriff auf Modelle im Freigabeworkflow haben, da Sie damit die Mechanismen des Modell-Freigabeworkflows aushebeln können.

Folgende Typen von Berechtigungen stehen zur Verfügung:

  • Lesen

    Der Benutzer kann auf das Element zugreifen, darf aber keinerlei Änderungen vornehmen.

  • Schreiben

    Der Benutzer darf das Element beliebig verwenden, manipulieren, speichern oder löschen.

  • Modell lesen mit Übersetzungsmöglichkeit

    Der Benutzer darf das Modell zwar nicht in Struktur und Umfang verändern, aber bestehende Attributwerte in andere Inhaltssprachen übersetzen.

  • Kein Zugriff

    Das Modell steht dem Benutzer überhaupt nicht zur Verfügung (ist für ihn in den diversen Listen und Katalogen unsichtbar).

  • Standardrechte (vererbt)

    Es gelten die Berechtigungen für Modelle, die auf der Ebene von Benutzergruppen oder direkt auf Benutzerebene festgelegt sind. Siehe Rechteverwaltung für Details.

Wenn Sie diese Einstellungen abgeschlossen haben, wählen Sie oben im Navigationsmenü die Seite 5 aus, um zur nächsten Seite des Modell-Freigabeworkflow Konfigurationsassistenten zu gelangen.

Statusübergänge konfigurieren

Auf der fünften Seite des Modell-Freigabeworkflow Konfigurationsassistenten sind alle Statusübergänge im Workflow aufgelistet. Für jeden Statusübergang werden der Ausgangsstatus des Modells vor dem Statusübergang und der Zielstatus des Modells nach dem Statusübergang angezeigt. Sie können Statusübergänge bearbeiten und neue erstellen.

Folgende Optionen sind verfügbar:

  • Statusübergang bearbeiten

    Klicken Sie rechts neben dem Statusübergang auf Mehr und dann auf Bearbeiten. Jetzt können Sie die Statusübergang konfigurieren.

  • Statusübergang löschen

    Klicken Sie rechts neben dem Statusübergang auf Mehr und dann auf Löschen.

  • Statusübergang hinzufügen

    Klicken Sie auf Statusübergang hinzufügen. Jetzt können Sie die Statusübergang konfigurieren.

  • Reihenfolge der Statusübergänge ändern

    Verwenden Sie das Symbol mit drei horizontalen Linien links neben einem Statusübergang, um ihn an eine neue Position zu ziehen.

Statusübergang bearbeiten oder hinzufügen

Wenn Sie einen bestehenden Statusübergang bearbeiten oder einen neuen Statusübergang hinzufügen, öffnet sich ein Dialogfenster mit den folgenden Registerkarten:

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr über diese Registerkarten.

Allgemeine Einstellungen

Die Registerkarte Allgemeine Einstellungen enthält folgende Einstellungen:

  • Bearbeiten Sie den sprachunabhängigen Namen und die sprachspezifischen Namen des Statusübergangs direkt in den entsprechenden Textfeldern.

  • Wählen Sie aus, ob ADONIS für den Statusübergang auf der Benutzeroberfläche einen Menüpunkt erzeugen soll.

  • Wenn Sie im Web-Client einen Statusübergang durchführen, wird in Menüs und im "Steuern & Freigeben" Dashboard das Statusicon des Zielstatus angezeigt. Um das Statusicon mit einem anderen Icon zu ersetzen, bearbeiten Sie das Icon (ersetzt das Statusicon des Zielstatus) direkt im entsprechenden Textfeld. Wenn der ADONIS Web-Client installiert ist, finden Sie eine vollständige Liste von Icons, wenn Sie /fonts/awesome/icon-index.html zur URL des Web-Clients hinzufügen, z.B. http://localhost:8000/ADONIS16_0/fonts/awesome/icon-index.html. Das Schlüsselwort "axw-fa " (Leerzeichen nach axw-fa) muss als Präfix dem Namen des Icons vorangestellt werden.

Festlegen der Status

  • Konfigurieren Sie die Status des Statusübergangs:

    • Ausgangsstatus und Zielstatus festlegen erlaubt Ihnen, einen oder mehrere Ausgangsstatus und den Zielstatus festzulegen.

    • Initialstatusübergang bedeutet, dass sich der Status eines Modells, das keinen Ausgangsstatus hat, durch den Statusübergang auf den initialen Modell-Freigabeworkflow Status (z. B. "In Bearbeitung") ändert.

    • Statusübergang in allen Status gültig bedeutet, dass der Statusübergang immer durchgeführt werden kann - der Status des Modells spielt keine Rolle.

Hinweis

Wenn ein Statusübergang als Initialstatusübergang konfiguriert ist, sind Benachrichtigungen deaktiviert.

Hinweis

Wenn ein Statusübergang so konfiguriert wird, dass er in allen Status gültig ist, werden alle auszuführenden Aktionen deaktiviert und zurückgesetzt, außer:

  • Historieneinstellungen

  • Erfolgsmeldung für Statusübergang anzeigen

Systemstatusübergang

  • Für bestimmte Szenarien ist es notwendig, dass Statusübergänge einem bestimmten Typ entsprechen. Jeder Systemstatusübergang bringt eine gewisse Logik mit. Derzeit unterstützt ADONIS folgende Arten von Systemstatusübergängen:

    • Kein Eintrag: Die Einstellung ist deaktiviert. Der Statusübergang ist kein Systemstatusübergang.

    • Erinnerung: Wenn die Gültigkeit eines Modells erneut überprüft werden soll, schickt ADONIS Erinnerungen an den/die verantwortlichen Benutzer.

      Hinweis

      Wenn ein Statusübergang als Systemstatusübergang vom Typ Erinnerung konfiguriert ist, wird die Registerkarte Erinnerung aktiviert, auf der Sie die Details der Erinnerung weiter konfigurieren können.

    • Gültig setzen: Wenn das "Gültig ab" Datum erreicht ist, ändert sich der Status des Modells auf "Gültig".

    • Ungültig setzen: Wenn das "Gültig bis" Datum erreicht ist, ändert sich der Status des Modells auf "Ungültig".

    • Abstimmen: Aktivieren, wenn der Statusübergang eine Abstimmung repräsentiert.

      Hinweis

      Wenn ein Statusübergang als Systemstatusübergang vom Typ Abstimmen konfiguriert ist, wird die Registerkarte Abstimmung aktiviert, auf der Sie den Abstimmunsgprozess weiter konfigurieren können.

    • Prolongieren: Aktivieren, wenn der Statusübergang eine Prolongations-Aktion repräsentiert (= Gültigkeitsdauer verlängern).

      Hinweis

      Wenn ein Statusübergang als Systemstatusübergang vom Typ Prolongieren konfiguriert ist, können Sie verschiedene Aktionen festlegen, die sonst nicht verfügbar sind.

Die Systemstatusübergänge Erinnerung, Gültig setzen und Ungültig setzen werden automatisch ohne Benutzerinteraktion ausgeführt. Jede Nacht um 1:00 Uhr Ortszeit wird vom ADONIS Applikations-Server überprüft, ob Modelle die hier angegebenen Bedingungen erfüllen. Wenn ja, wird der Systemstatusübergang durchgeführt.

Vorbedingungen

Die Registerkarte Vorbedingungen enthält folgende Einstellungen:

Freigabeworkflow-Rollen, die den Statusübergang durchführen dürfen

  • Legen Sie fest, welche System-Rollen diesen Statusübergang durchführen dürfen.
Hinweis

Sie können nur aus den System-Rollen auswählen, die für den Modell-Freigabeworkflow auf der Seite Rollen konfigurieren konfiguriert wurden.

Modelltypauswahl

  • Legen Sie fest, für welche Modelltypen dieser Statusübergang aktiviert ist.
Hinweis

Sie können nur aus den Modelltypen auswählen, die für den Modell-Freigabeworkflow zur Verfügung stehen. Die verfügbaren Modelltypen werden im Bereich Modelltypauswahl auf der Seite Mapping konfigurieren festgelegt.

Prozessverantwortliche, die den Statusübergang durchführen dürfen

  • In diesem Bereich legen Sie fest, dass nur Prozessverantwortliche den Statusübergang durchführen dürfen. Der Benutzer muss zusätzlich die passende System-Rolle haben.
Hinweis

Sie können mehrere Vorbedingungen kombinieren. Nur wenn alle festgelegten Bedingungen erfüllt sind, kann der Statusübergang durchgeführt werden (UND-Verknüpfung).

Checks

Die Registerkarte Checks enthält folgende Einstellungen:

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Keine Überprüfungsaktion ausführen, um alle Prüfaktionen zu überspringen, oder deaktivieren Sie es, damit Sie verschiedene Prüfaktionen festlegen können. Bevor der Statusübergang ausgeführt wird, werden diese Checks durchgeführt.

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Modelle ohne Inhalt nicht zulassen, damit der Statusübergang nur durchgeführt werden kann, falls das Modell mindestens ein Objekt enthält. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Statusübergänge mit leeren Modellen zuzulassen.

Prozessverantwortliche

  • In diesem Bereich legen Sie fest, dass nur Modelle in den Zielstatus übergehen können, in deren Notebook ein Prozessverantwortlicher festgelegt ist. Sie können weiter einschränken, dass ein Prozessverantwortlicher benutzerbasiert sein muss (ein referenziertes Objekt vom Typ Benutzer), rollenbasiert sein muss (ein referenziertes Objekt vom Typ Rolle) oder beides sein kann.

  • Wenn Warnen, wenn Rollen hinterlegt sind, die für die Zuweisung durch Leser zur Verfügung stehen aktiviert ist, zeigt ADONIS beim Statusübergang eine Warnung an, wenn folgende Bedingung erfüllt ist: Ein Objekt vom Typ Rolle, das im Modell-Freigabeworkflow als Prozessverantwortlicher hinterlegt ist, ist Verfügbar für Zuweisung durch Leser (Objektattribut im Notebook-Kapitel "Allgemein"). Der Benutzer kann den Statusübergang nicht durchführen.

Eingehende Referenzen

  • Wenn die Option Eingehende Referenzen nicht zulassen aktiviert ist, öffnet sich ein Dialogfenster, wenn der Statusübergang durchgeführt wird und das Modell eingehende Referenzen enthält. Der Benutzer kann den Statusübergang nicht durchführen.

  • Wenn die Option Informieren falls eingehende Referenzen existieren aktiviert ist, öffnet sich ein Dialogfenster, wenn der Statusübergang durchgeführt wird und das Modell eingehende Referenzen enthält. Der Benutzer kann den Statusübergang dennoch durchführen oder abbrechen.

Ausgehende Referenzen

  • Wenn die Option Warnen, falls untergeordnete Modelle nicht freigegeben sind aktiviert ist, erscheint beim Statusübergang eine Warnung, wenn folgende Bedingung erfüllt ist: Das Modell enthält mindestens einen Teilprozess, der ein nicht freigegebenes Geschäftsprozessdiagramm referenziert. Der Benutzer kann den Statusübergang dennoch durchführen oder abbrechen.

  • Aktivieren Sie die Option Referenzierte Modelle miteinbeziehen, damit auch referenzierte Modelle in den Zielstatus übergehen. Das ist z.B. der Fall, wenn ein Modell in einem Geschäftsprozessdiagramm als Teilprozess referenziert ist.

    Wenn diese Option aktiviert ist, müssen Sie eine Strategie für den Umgang mit referenzierten Modelle im Konfliktfall auswählen. Alle oder keine einbeziehen bedeutet, dass der Benutzer den Statusübergang nicht durchführen kann, wenn nicht alle referenzierten Modelle den korrekten Status für den Statusübergang haben. Bestmöglich einbeziehen bedeutet, dass der Statusübergang für alle Modelle durchgeführt wird, die den korrekten Status haben. Benutzer entscheidet lässt den Benutzer zwischen den folgenden Optionen wählen: Referenzierte Modelle nicht einbeziehen, alle oder keine einbeziehen und bestmöglich einbeziehen.

  • Wenn die Option Modelle mit ungültigem Gültigkeitszeitraum nicht zulassen aktiviert ist, kann der Statusübergang nicht durchgeführt werden, wenn das Ende des Gültigkeitszeitraums in der Vergangenheit liegt.

  • Wenn die Option Nicht zulassen, wenn kein Zugriff auf die Zielmodellgruppe besteht aktiviert ist, kann der Statusübergang nur durchgeführt werden, wenn der Benutzer Schreibzugriff auf die Gruppe hat, in der das Modell nach dem Statusübergang liegt.

  • Aktivieren Sie Erfolgsmeldung für Überprüfung anzeigen, damit eine Hinweisbox angezeigt wird, falls alle Checks erfolgreich waren.

Checks

  • Im Bereich Checks können Sie festlegen, welche Checks durchgeführt werden, wenn Modelle zur Prüfung weitergeleitet werden. Außerdem können sie das Verhalten festlegen, wenn die Überprüfung ergibt, dass die Modelle nicht gültig sind: Entweder darf der Statusübergang gar nicht durchgeführt werden (Statusübergang abbrechen), oder es wird nur eine Benachrichtigung angezeigt (Statusübergang bestätigen).

Aktionen

Die Registerkarte Aktionen enthält folgende Einstellungen:

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Keine Ausführungsaktionen ausführen, um alle auszuführenden Aktionen zu überspringen, oder deaktivieren Sie es, damit Sie verschiedene Aktionen festlegen können. Nachdem der Statusübergang ausgeführt wird, werden diese auszuführenden Aktionen durchgeführt.

  • Legen Sie fest, ob die Minor-Version oder Major-Version des Modells erhöht wird, nachdem der Statusübergang durchgeführt wird.

Historieneinstellungen

  • Legen Sie fest, ob der Benutzer einen Kommentar erstellen muss, wenn er den Statusübergang durchführt. Dieser Kommentar wird in der Versionshistorie des Modells (Attribut im Notebook-Kapitel "Lebenszyklus") gespeichert:

    • Kein Historieneintrag bedeutet, dass kein Eintrag in der Versionshistorie erzeugt wird.

    • Optionaler Kommentar bedeutet, dass der Statusübergang ausgeführt wird, egal ob der Benutzer einen Kommentar eingibt oder nicht.

    • Erforderlicher Kommentar bedeutet, dass der Statusübergang nur ausgeführt wird, wenn der Benutzer einen Kommentar eingibt.

    • Automatischen Änderungshistorieneintrag erstellen bedeutet, dass automatisch ein Kommentar erstellt und in der Versionshistorie des Modells gespeichert wird. Klicken Sie auf die Schaltfläche Historieneinstellungen, um den Inhalt dieses Eintrags festzulegen.

Hinweis

Die Historieneinstellungen haben nur dann eine Auswirkung, wenn die Funktionalität Versionshistorie auf der Seite Mapping konfigurieren eingeschaltet und konfiguriert wurde. Andernfalls können Kommentare nicht in der Versionshistorie des Modells gespeichert werden.

Prozessverantwortlichen zuweisen

  • Legen Sie fest, dass der Benutzer automatisch als Prozessverantwortlicher eingetragen wird, wenn er den Statusübergang durchführt. Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen Den aktuellen Benutzer als Prozessverantwortlichen zuweisen, und wählen Sie dann das passende Attribut aus.

    Beispiel

    In der Standardkonfiguration des Modell-Freigabeworkflows wird der aktuelle Benutzer bei der Erstellung eines Prozesses (Initialstatusübergang) automatisch als „Prozessanalyst/-modellierer“ zugewiesen.

Hinweis

Die Einstellung Prozessverantwortlichen zuweisen ist nur verfügbar, wenn ein Statusübergang auf der Registerkarte Allgemeine Einstellungen als Initialstatusübergang konfiguriert ist.

Referenzierte Statusübergange auswählen (z.B. um Modelle im Hintergrund zu archivieren)

  • Wählen Sie referenzierte Statusübergange für das Modell oder sein Vorgängermodell aus. Damit können Sie z.B. die Vorgängerversion des Modells im Hintergrund archivieren.

Neue Version

  • Legen Sie fest, ob eine neue Version des Modells erstellt wird. Diese Kopie des Originals kann adaptiert und später mit einer höheren Versionsnummer freigegeben werden.

Gültigkeitsbeginn und Prolongation

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Gültigkeitsdatum setzen, damit der Gültigkeitszeitraum beim Statusübergang automatisch festgelegt wird:

    • Das Modell ist ab sofort gültig ("Gültig ab" Datum).

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Gültigkeitsbeginn mit dem aktuellen Datum überschreiben, damit ein freigegebenes Modell sofort gültig gesetzt wird, wenn der Statusübergang durchgeführt wird. Damit können Ihre Benutzer den Status eines Modells ändern, das ansonsten im Status "Freigegeben" festhängt und auf das Eintreffen eines geplanten "Gültig ab" Datums wartet. Standardmäßig ist diese Option nur für den speziellen Statusübergang Gültig setzen aktiviert.

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Gültigkeitsdatum auf das Ende des Monats setzen, damit der Gültigkeitszeitraum immer am letzten Tag eines Monats endet.

    • Standardmäßig bleibt ein Modell nach der Freigabe 12 Monate gültig ("Gültig bis" Datum). Sie können diese Einstellung im Feld Gültigkeitszeitraum (Monate) anpassen.

    • Das "Wiedervorlagedatum" (Modellattribut im Notebook-Kapitel Lebenszyklus) zeigt dem/den verantwortlichen Benutzer(n) an, wann die Gültigkeit eines Modells erneut überprüft werden soll. Wählen Sie im Feld Wiedervorlagedatum (Monate vor dem Gültigkeitsende) aus, wie viele Monate vor Ende des Gültigkeitszeitraums dieses Datum erreicht ist.

    Der Gültigkeitszeitraum hat keine Auswirkung auf den Modell-Freigabeworkflow, solange das Prolongationsszenario nicht aktiviert ist. Das heißt, dass beispielsweise keine automatischen Erinnerungen verschickt werden, bevor ein Modell ungültig wird etc.

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Prolongieren, damit die Gültigkeitsdauer beim Statusübergang verlängert wird:

    • Die Gültigkeitsdauer erhöht sich um 12 Monate ("Gültig bis" Datum). Sie können diese Einstellung im Feld Prolongationszeitraum (Monate) anpassen.
Hinweis

Die letzten beiden Optionen in diesem Bereich, Prolongieren und Prolongationszeitraum (Monate), sind nur verfügbar, wenn ein Statusübergang auf der Registerkarte Allgemeine Einstellungen als Systemstatusübergang vom Typ Prolongieren konfiguriert ist.

  • Legen Sie fest, ob eingehende Referenzen von dem Vorgängermodell auf die neue Version des Modells übertragen werden.

  • Legen Sie fest, ob ausgehende Referenzen gebrochen werden sollen. Diese Funktion ist z.B. bei der Archivierung von Modellen wichtig. Aus der Perspektive eines anderen Modells gesehen können Sie so sicherstellen, dass es keine eingehende Referenzen von einem archivierten Modell enthalten wird.

  • Aktivieren Sie To-dos zurücksetzen (Validierung), damit beim Statusübergang alle To-dos auf unerledigt zurückgesetzt werden.

  • Aktivieren Sie Erfolgsmeldung für Statusübergang anzeigen, damit eine Hinweisbox angezeigt wird, falls alle auszuführenden Aktionen erfolgreich waren.

Benachrichtigungen

Hinweis

Die Registerkarte Benachrichtigungen ist NICHT verfügbar, wenn ein Statusübergang auf der Registerkarte Allgemeine Einstellungen als Initialstatusübergang konfiguriert ist.

Die Registerkarte Benachrichtigungen enthält folgende Einstellungen:

Aufgaben versenden

  • Legen Sie fest, ob ADONIS nach dem Statusübergang automatisch Aufgaben verschickt. Diese Aufgaben können an die Prozessverantwortlichen und Freigabeworkflow-Rollen versendet werden, die für die Durchführung des nächsten Statusübergangs im Freigabeprozess verantwortlich sind.

E-Mails versenden

  • Legen Sie fest, ob ADONIS nach dem Statusübergang automatisch E-Mails verschickt (An, CC oder BCC). Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

    • E-Mails an die Prozessverantwortlichen senden.

      Hinweis

      Prozessverantwortliche können benutzerbasiert sein (ein referenziertes Objekt vom Typ Benutzer) oder rollenbasiert sein (ein referenziertes Objekt vom Typ Rolle). Wenn die Verantwortung über eine Rolle definiert ist, werden E-Mails an alle Benutzer mit dieser Rolle gesendet.

    • E-Mails an die Freigabeworkflow-Rollen senden, die für die Durchführung des nächsten Statusübergangs im Freigabeprozess verantwortlich sind.

    • E-Mails Ad hoc senden. Damit erlauben Sie dem Benutzer im Web-Client, die Empfänger selbst auszuwählen.

    • E-Mails an eine vordefinierte Benutzerliste senden. Klicken Sie auf den Button Hinzufügen, um diese Benutzerliste über einen Unterstützungsdialog anzulegen.

    • E-Mails an bestimmte Empfänger senden. Geben Sie die E-Mail-Adressen der Empfänger in die Felder Senden an, Kopie senden an ("Cc") und Blindkopie senden an ("Bcc") ein. Trennen Sie mehrere Empfänger durch einen Strichpunkt (;).

Konfiguration E-Mails versenden

  • Klicken Sie auf die Buttons E-Mail-Inhalt bzw. E-Mail-Betreff, um den Inhalt des E-Mails über einen Unterstützungsdialog festzulegen. Andernfalls verschickt ADONIS eine vorkonfigurierte E-Mail.

  • Verwenden Sie einfachen Text oder HTML-Code mit Inline-CSS.

  • Sie können folgende Platzhalter verwenden, die beim Versand der E-Mail durch die eigentlichen Daten ersetzt werden:

    • %VERSIONHISTORY%: Das Attribut Versionshistorie.

    • %MODELNAME%: Der Name des Modells.

    • %STATE%: Der Status des Modells.

    • %URL%: Die URL zum Öffnen des Modells.

    • %SENDER%: Der Name des Benutzers, der den Statusübergang ausgeführt hat.

    • %NAME%: Der Vorname des E-Mail-Empfängers.

    • %LASTNAME%: Der Nachname des E-Mail-Empfängers.

    • %VALID_FROM%: Das Attribut Gültig ab.

    • %VALID_UNTIL%: Das Attribut Gültig bis.

    • %RESUBMISSION_DATE%: Das Attribut Wiedervorlagedatum.

Hinweis

Damit E-Mail-Benachrichtigungen versendet werden können, müssen die Mail-Einstellungen und die Basis-URL im Administrations-Toolkit korrekt konfiguriert sein. Details entnehmen Sie bitte den Abschnitten Mail und System in der Hilfe zur Administration (Rich-Client).

Hinweis

Aufgaben und E-Mails können nur dann an Prozessverantwortliche versandt werden, wenn die Funktionalität Prozessverantwortliche auf der Seite Mapping konfigurieren aktiviert ist.

Hinweis

ADONIS verschickt keine Aufgaben oder E-Mails an Mitglieder der System-Rolle Administrator. Das dient der Vermeidung von unerwünschten Nachrichten. Administratoren verfügen über keine vordefinierte Aufgabe im Release-Prozess. Sie sind für die Aufrechterhaltung des Freigabeprozesses zuständig.

Erinnerung

Hinweis

Die Registerkarte Erinnerung ist NUR verfügbar, wenn ein Statusübergang auf der Registerkarte Allgemeine Einstellungen als Systemstatusübergang vom Typ Erinnerung konfiguriert ist.

Die Registerkarte Erinnerung enthält folgende Einstellungen:

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Erinnerung senden, damit eine Erinnerung an den/die verantwortlichen Benutzer geschickt wird, wenn die Gültigkeit eines Modells erneut überprüft werden soll:

    • Wählen Sie im Feld Referenzdatum aus, ob die Erinnerung "Zum Wiedervorlagedatum", vor dem "Gültig bis" Datum, nach dem "Gültig bis" Datum oder nach der "Statusänderung" verschickt wird.

    • Wählen Sie im Bereich Monate/Tage den Zeitraum aus, wie viele Monate oder Tage vor/nach dem Referenzdatum die Erinnerung verschickt wird. Wenn z. B. als Referenzdatum "Nach Statusänderung" und als Zeitraum 7 Tage ausgewählt ist, wird die Erinnerung 7 Tage nach der Statusänderung des Modells verschickt. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn die Erinnerung direkt "Zum Wiedervorlagedatum" verschickt wird.

    • Wählen Sie in der Liste Zeitabstand das Intervall aus, in dem Erinnerungen versendet werden.

    • Wählen Sie im Feld Häufigkeit aus, wie viele Erinnerungen versendet werden.

Abstimmung

Hinweis

Die Registerkarte Abstimmung ist NUR verfügbar, wenn ein Statusübergang auf der Registerkarte Allgemeine Einstellungen als Systemstatusübergang vom Typ Abstimmen konfiguriert ist.

Die Registerkarte Abstimmung enthält folgende Einstellungen:

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktiv, um eine Abstimmung über das Modell einzuleiten, bevor der Statusübergang ausgeführt wird. Alle anderen Optionen in Bereich Abstimmung sind inaktiv, wenn Sie dieses Kontrollkästchen nicht aktivieren.

  • Wählen Sie in der Liste Verantwortlicher, welcher die Abstimmer darstellt aus, wer die Verantwortlichen sind, die abstimmen dürfen. Alle Benutzer oder Rollen, die im Notebook des Modells in der ausgewählten Beziehung referenziert sind, können ihre Stimme abgeben.

    Info

    Pro Rolle kann nur ein Rolleninhaber abstimmen.

  • Klicken Sie auf die Abstimmungsfrage festlegen Schaltfläche, um festzulegen welcher Text angezeigt wird, wenn die Wähler zur Abstimmung über ein Modell aufgefordert werden. Geben Sie einen Text für jede Sprache ein, die ADONIS unterstützt. Andernfalls zeigt ADONIS einen vorkonfigurierten Text an.

  • Legen Sie fest, dass Benutzer einen Kommentar erstellen müssen, wenn sie mit Ja oder Nein abstimmen. Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen Erforderlichen Kommentar aktivieren, falls Benutzer abgestimmt hat mit, und wählen Sie dann die entsprechenden Kontrollkästchen aus. Dieser Kommentar wird in der Versionshistorie des Modells (Attribut im Notebook-Kapitel "Lebenszyklus") gespeichert.

  • Wählen Sie im Bereich Anschließende Statusübergänge festlegen die Statusübergänge nach der Abstimmung aus.

    • Wählen Sie in der Liste Statusübergang wenn die Abstimmung negativ endet den Statusübergang aus, wenn die Abstimmung scheitert.

    • Wählen Sie in der Liste Statusübergang wenn die Abstimmung positiv endet den Statusübergang aus, wenn die Abstimmung erfolgreich ist.

    • Aktivieren Sie für beide dieser Optionen das Kontrollkästchen Automatisch starten, damit der anschließende Statusübergang nach der Abstimmung automatisch ausgeführt wird.

      Hinweis

      Wenn Sie Automatisch starten deaktivieren, muss der anschließende Statusübergang manuell ausgeführt werden. In diesem Fall stehen beide anschließenden Statusübergänge (...negativ endet und ...positiv endet) zur Auswahl.

  • Wählen Sie im Bereich Statusübergänge, die während der Abstimmung aktiv sind aus, welche Statusübergänge ausgeführt werden können, um die Abstimmung abzubrechen. Diese Statusübergänge müssen denselben Ausgangsstatus haben wie die Abstimmung.

  • Wählen Sie im Bereich Abstimmungsstrategie aus, wann die Abstimmung endet:

    • Alle Stimmen eingegangen sind bedeutet, dass alle Wähler abstimmen müssen.

    • Der Schwellenwert erreicht ist bedeutet, dass ein Mindestanteil der Wähler positiv abstimmen muss. Die Abstimmung endet ebenfalls, wenn zu viele Wähler negativ abgestimmt haben und die Abstimmung nicht mehr erfolgreich sein kann. Sie können den Mindestanteil im Feld Schwellenwert (minimaler prozentualer Anteil an positiven Stimmen) (%) darunter festlegen.

  • Geben Sie im Feld Schwellenwert (minimaler prozentualer Anteil an positiven Stimmen) (%) den Mindestanteil von positiven Stimmen an, der erforderlich ist, damit die Abstimmung erfolgreich ist. Wenn die Option die Abstimmung Der Schwellenwert erreicht ist ausgewählt ist, endet die Abstimmung automatisch, sobald der Schwellenwert überschritten ist.

Abstimmung konfigurieren

Abstimmungen können in ausgereiften Freigabeworkflow-Szenarien zum Einsatz kommen. Typischerweise stimmt eine Gruppe von Personen (ein „Gremium“) darüber ab, ob ein Modell freigegeben wird. In der Standardkonfiguration des Modell-Freigabeworkflows ist dieses Feature deaktiviert.

In ADONIS wird ein Abstimmungsprozess durch einen Statusübergang repräsentiert. Je nachdem, ob die Abstimmung positiv oder negativ endet, können nach dem Ende der Abstimmung unterschiedliche nachfolgende Statusübergänge ausgeführt werden (z.B. Zurückweisen oder Freigeben). Sie können mehrere Abstimmungsprozesse innerhalb des Modell-Freigabeworkflows konfigurieren.

Info

Pro Zielstatus kann nur ein Abstimmungsprozess konfiguriert werden.

Konfigurationsvarianten

Abhängig von der verwendeten Freigabeworkflow-Konfiguration sind unterschiedliche Schritte notwendig, um eine Abstimmung zu konfigurieren. Folgende Varianten sind möglich:

Abstimmung über Freigabe aktivieren

Verwenden Sie die Standardkonfiguration des Model-Freigabeworkflows? In diesem Fall können Sie eine vorkonfigurierte Abstimmung über die Freigabe von Modellen aktivieren. Dazu:

  1. Öffnen Sie die Seite Statusübergänge konfigurieren.

  2. Öffnen Sie den Statusübergang Abstimmen über Freigabe zur Bearbeitung.

  3. Wechseln Sie auf die Registerkarte Aktionen.

  4. Aktivieren Sie im Bereich Abstimmung das Kontrollkästchen Aktiv, und klicken Sie dann auf Speichern.

  5. Klicken Sie auf Speichern.

Der Abstimmungsvorgang ist aktiviert und einsatzbereit. Alle Benutzer oder Rollen, die im Notebook des Modells als Prozessmanager referenziert sind, können ihre Stimme abgeben.

Info

Pro Rolle kann nur ein Rolleninhaber abstimmen.

Sobald alle Stimmen eingegangen sind, endet die Abstimmung. Der Prozesseigner kann dann den nachfolgenden Statusübergänge manuell ausführen (entweder Zurückweisen oder Freigeben je nach Ergebnis).

Abstimmung über einen beliebigen Statusübergang konfigurieren

Folgende Schritte sind notwendig, um eine Abstimmung über einen beliebigen Statusübergang konfigurieren:

  1. Relation zuordnen welche die Abstimmer repräsentiert

  2. Statusübergang hinzufügen — Allgemeine Einstellung

  3. Statusübergang hinzufügen — Vorbedingungen

  4. Statusübergang hinzufügen — Aktionen

Relation zuordnen welche die Abstimmer repräsentiert

Um die Relation zuzuordnen, welche die Abstimmer repräsentiert:

  1. Öffnen Sie die Seite Mapping konfigurieren.

  2. Aktivieren Sie im Bereich Funktionalität Prozessverantwortliche das Kontrollkästchen Aktiv.

  3. Stellen Sie sicher, dass hier die Relation definiert ist, welche die Abstimmer repräsentiert. Sie können entweder eines der Attribute Prozesseigner, Prozessmanager oder Prozessanalyst/-modellierer verwenden oder ein zusätzliches Attribut definieren.

Statusübergang hinzufügen — Allgemeine Einstellung

Um einen Statusübergang für die Abstimmung hinzufügen und allgemeine Einstellungen zu konfigurieren:

  1. Öffnen Sie die Seite Statusübergänge konfigurieren.

  2. Klicken Sie auf die Statusübergang hinzufügen Schaltfläche.

  3. Geben Sie im Feld Sprachunabhängiger Name einen Namen für den Statusübergang ein. Dieser sprachunabhängige Name identifiziert den Statusübergang eindeutig.

  4. Geben Sie in sprachspezifischen Feldern einen Namen für jede Sprache ein, die ADONIS unterstützt. Diese Namen werden auf der Benutzeroberfläche dargestellt.

  5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Menüpunkt erzeugen.

  6. Ändern Sie im Bereich Festlegen der Status sowohl den Ausgangsstatus als auch den Zielstatus auf den Status, in dem die Abstimmung gestartet wird.

    Beispiel

    Sie möchten eine Abstimmung über die Archivierung von freigegeben Modellen konfigurieren. Ändern Sie den Ausgangsstatus und den Zielstatus auf Freigegeben.

  7. Wählen Sie im Bereich Systemstatusübergang in der Liste die Option Abstimmen aus.

Statusübergang hinzufügen — Vorbedingungen

Um Vorbedingungen für die Abstimmung zu konfigurieren:

  1. Wechseln Sie auf die Registerkarte Vorbedingungen.

  2. Legen Sie im Bereich Freigabeworkflow-Rollen, die den Statusübergang durchführen dürfen fest, welche System-Rollen diesen Statusübergang ausführen dürfen. Wähler müssen mindestens eine dieser System-Rollen haben.

  3. Legen Sie im Bereich Modelltypauswahl fest, für welche Modelltypen dieser Statusübergang aktiviert ist.

  4. Aktivieren Sie im Bereich Prozessverantwortliche, die den Statusübergang durchführen dürfen das Kontrollkästchen Aktiv. Wählen Sie dann die Relation aus, welche die Abstimmer repräsentiert.

Statusübergang hinzufügen — Aktionen

Um Aktionen für die Abstimmung zu konfigurieren:

  1. Wechseln Sie auf die Registerkarte Aktionen.

  2. Aktivieren Sie im Bereich Abstimmung das Kontrollkästchen Aktiv.

  3. Wählen Sie in der Liste Verantwortlicher, welcher die Abstimmer darstellt die Relation aus, welche die Abstimmer repräsentiert. Alle Benutzer oder Rollen, die im Notebook des Modells in der ausgewählten Beziehung referenziert sind, können ihre Stimme abgeben.

    Info

    Pro Rolle kann nur ein Rolleninhaber abstimmen.

  4. Wählen Sie in der Liste Statusübergang wenn die Abstimmung negativ endet aus, welcher Statusübergang ausgeführt werden kann, wenn die Abstimmung scheitert.

    Beispiel

    Sie möchten eine Abstimmung über die Archivierung von freigegeben Modellen konfigurieren. Ändern Sie den Statusübergang wenn die Abstimmung negativ endet auf Es wurde kein Statusübergang ausgewählt (= Modell bleibt im Status Freigegeben).

  5. Wählen Sie in der Liste Statusübergang wenn die Abstimmung positiv endet aus, welcher Statusübergang ausgeführt werden kann, wenn die Abstimmung erfolgreich ist.

    Beispiel

    Sie möchten eine Abstimmung über die Archivierung von freigegeben Modellen konfigurieren. Ändern Sie den Statusübergang wenn die Abstimmung positiv endet auf Archiviert.

  6. Klicken Sie auf Speichern, und klicken Sie dann Speichern.

Der Abstimmungsvorgang ist aktiviert und einsatzbereit.

Hinweis

Andere Einstellungen in diesem Bereich sind optional (Sie können die Standardeinstellungen verwenden). Beispielsweise können Sie festlegen, dass der anschließende Statusübergang automatisch gestartet wird, wenn die Abstimmung endet etc.

Zuordnung von bestimmten methodischen Prüfern konfigurieren

Standardmäßig ist jeder Benutzer mit der System-Rolle "Freigeber (methodisch)" berechtigt, methodische Überprüfungen bei allen Modellen durchzuführen. Das Attribut Methodischer Prüfer ermöglicht eine bessere Aufgabenverteilung für Prüfer. Es erlaubt die Zuordnung von bestimmten methodischen Prüfern zu Modellen, wenn die Konfiguration des Modell-Freigabeworkflows entsprechend angepasst wird.

Folgende Schritte sind notwendig, um die Zuordnung von bestimmten methodischen Prüfern konfigurieren:

  1. Statusübergang "Zur methodischen Prüfung weiterleiten" adaptieren

  2. Statusübergang "Zur fachlichen Prüfung weiterleiten" adaptieren

  3. Abschließende Schritte

Hinweis

Das hier beschriebene Vorgehen ist nur gültig, wenn Sie die Standardkonfiguration des Modell-Freigabeworkflows benutzen. Wenn Sie eine andere Konfiguration benutzen, sind je nach Ausgestaltung der Statusübergänge unterschiedliche Schritte notwendig.

Statusübergang "Zur methodischen Prüfung weiterleiten" adaptieren

Um den Statusübergang "Zur methodischen Prüfung weiterleiten" zu adaptieren:

  1. Öffnen Sie die Seite Statusübergänge konfigurieren.

  2. Öffnen Sie den Statusübergang Zur methodischen Prüfung weiterleiten zur Bearbeitung.

  3. Wechseln Sie auf die Registerkarte Benachrichtigungen.

  4. Aktivieren Sie im Bereich Prozessverantwortliche das Kontrollkästchen Methodischer Prüfer, und klicken Sie dann auf Beide.

  5. Wechseln Sie auf die Registerkarte Aktionen.

  6. Führen Sie im Bereich Aufgaben versenden folgende Schritte aus:

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Tasks an Prozessverantwortliche schicken, und aktivieren Sie dann das Kontrollkästchen Methodischer Prüfer.

    • Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Tasks an Freigabeworkflow-Rollen senden.

  7. Führen Sie im Bereich E-Mails versenden folgende Schritte aus:

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen E-Mails an Prozessverantwortliche versenden, und aktivieren Sie dann das Kontrollkästchen Methodischer Prüfer.

    • Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen E-Mails an Freigabeworkflow-Rollen senden.

  8. Klicken Sie auf Speichern.

Statusübergang "Zur fachlichen Prüfung weiterleiten" adaptieren

Um den Statusübergang "Zur fachlichen Prüfung weiterleiten" zu adaptieren:

  1. Bleiben Sie auf der Seite Statusübergänge konfigurieren, und öffnen Sie den Statusübergang Zur fachlichen Prüfung weiterleiten zur Bearbeitung.

  2. Wechseln Sie auf die Registerkarte Vorbedingungen.

  3. Aktivieren Sie im Bereich Prozessverantwortliche, die den Statusübergang durchführen dürfen das Kontrollkästchen Aktiv, und aktivieren Sie dann das Kontrollkästchen Methodischer Prüfer.

  4. Klicken Sie auf Speichern, und klicken Sie dann Speichern.

Abschließende Schritte

Führen Sie folgende abschließende Schritte durch:

  • Starten Sie den ADONIS Applikations-Server neu.

Die Zuordnung von bestimmten methodischen Prüfern ist aktiviert und betriebsbereit.

Prolongation konfigurieren

Mit aktivem Prolongations-Mechanismus kann ein Modellierer einen Zeitpunkt festlegen, ab dem ein Modell nach der Freigabe gültig sein wird. Standardmäßig ist ein Modell ab der Freigabe ein Jahr lang gültig. Bevor das Modell ungültig wird, schickt ADONIS eine Erinnerung an den/die verantwortlichen Benutzer. Der Freigeber kann das Modell dann prolongieren. Wenn der Freigeber Änderungen verlangt, kann der Modellierer eine neue Arbeitsversion erstellen, um das Modell zu adaptieren. Alternativ kann das Modell auch archiviert werden.

Hinweis

Wenn der Prolongations-Mechanismus aktiviert ist, wird jede Nacht um 1:00 Uhr Ortszeit auf dem ADONIS Applikations-Server automatisch die Gültigkeit von allen versionierten Modellen geprüft. Dieser Gültigkeitscheck hat zwei Auswirkungen:

  • Wenn das "Gültig ab" Datum erreicht ist, ändert sich der Status von versionierten Modellen auf "Gültig".

  • Wenn das "Gültig bis" Datum erreicht ist, ändert sich der Status von versionierten Modellen auf "Ungültig".

Konfigurationsvarianten

Abhängig von der verwendeten Freigabeworkflow-Konfiguration sind unterschiedliche Schritte notwendig, um den Prolongations-Mechanismus zu verwenden. Folgende Varianten sind möglich:

Standardkonfiguration des Modell-Freigabeworkflows

Um den Prolongations-Mechanismus zu verwenden, wenn Sie die Standardkonfiguration des Modell-Freigabeworkflows benutzen:

  1. Importieren Sie die erweiterte Freigabeworkflow-Konfiguration mit Prolongations-Mechanismus (Komponenteneinstellungen importieren). Die zugehörige Datei ADONIS 16.0 - RWF Standard config (incl. prolongation mechanism).axs befindet sich im Ordner “04 Sample Data\Component Settings“ im Installationspaket. Überschreiben Sie die bestehende Konfiguration mit dem Inhalt der Import-Datei.

  2. Starten Sie den ADONIS Applikations-Server neu.

Der Prolongations-Mechanismus ist aktiviert und betriebsbereit.

Angepasste Standardkonfiguration des Modell-Freigabeworkflows

Benutzen Sie eine angepasste Standardkonfiguration des Modell-Freigabeworkflows (zusätzliche Status oder System-Rollen etc.)? Folgende Schritte sind notwendig, um den Prolongations-Mechanismus zu verwenden:

  1. Prolongations-Mechanismus aktivieren

  2. Ausgangsstatus der vorhandenen Statusübergänge adaptieren

  3. Statusübergang "Freigeben" adaptieren

  4. Statusübergang "Gültig setzen" adaptieren

  5. Abschließende Schritte

Prolongations-Mechanismus aktivieren

Um den Prolongations-Mechanismus zu aktivieren

  1. Öffnen Sie die Seite Mapping konfigurieren.

  2. Aktivieren Sie im Bereich Prolongationskonfiguration das Kontrollkästchen Aktiv.

Die anderen Einstellungen in diesem Bereich sind optional (Sie können die Standardeinstellungen verwenden).

Ausgangsstatus der vorhandenen Statusübergänge adaptieren

Um die Ausgangsstatus der vorhandenen Statusübergänge zu adaptieren:

  1. Öffnen Sie die Seite Statusübergänge konfigurieren, und öffnen Sie dann den Statusübergang Neue Arbeitsversion zur Bearbeitung.

  2. Entfernen Sie auf der Registerkarte Allgemeine Einstellungen den Ausgangsstatus Freigegeben, und klicken Sie dann auf Speichern.

  3. Wiederholen Sie die Schritte 1 - 2 für die Statusübergänge Archivieren und Modell archivieren (System).

Statusübergang "Freigeben" adaptieren

Um den Statusübergang "Freigeben" zu adaptieren:

  1. Bleiben Sie auf der Seite Statusübergänge konfigurieren, und öffnen Sie den Statusübergang Freigeben zur Bearbeitung.

  2. Wechseln Sie auf die Registerkarte Aktionen.

  3. Ändern Sie in der Liste Statusübergang des Modells den Statusübergang von Es wurde kein Statusübergang ausgewählt auf Zu Gültigkeitsbeginn gültig setzen. Der Zielstatus des Modells ändert sich automatisch von Freigegeben auf Gültig, sobald das "Gültig ab" Datum erreicht ist.

  4. Ändern Sie in der Liste Statusübergang des Vorgängermodells den Statusübergang von Modell archivieren (System) auf Es wurde kein Statusübergang ausgewählt.

  5. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Referenzen von dem Vorgängermodell übertragen, und klicken Sie dann auf Speichern.

Statusübergang "Gültig setzen" adaptieren

Um den Statusübergang "Gültig setzen" zu adaptieren:

  1. Bleiben Sie auf der Seite Statusübergänge konfigurieren, und öffnen Sie den Statusübergang Gültig setzen zur Bearbeitung.

  2. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Allgemeine Einstellungen das Kontrollkästchen Menüpunkt erzeugen.

  3. Klicken Sie auf Speichern, und klicken Sie dann Speichern.

Abschließende Schritte

Führen Sie folgende abschließende Schritte durch:

  • Starten Sie den ADONIS Applikations-Server neu.

Der Prolongations-Mechanismus ist aktiviert und betriebsbereit.

Spezifische Konfiguration des Modell-Freigabeworkflows

Benutzen Sie eine spezifische Konfiguration des Modell-Freigabeworkflows? Um den Prolongations-Mechanismus zu verwenden, sind je nach Ausgestaltung der Statusübergänge unterschiedliche Schritte notwendig.

Hinweis

Eine vollständige Beschreibung aller möglichen Konfigurationsmöglichkeiten geht über den Rahmen dieses Handbuchs hinaus. Wenden Sie sich bitte an Ihren ADONIS-Kundenbetreuer. Er wird Ihnen helfen, eine neue Freigabeworkflow-Konfiguration zu erhalten, die den Prolongations-Mechanismus enthält.

Benutzerrechte für den Modell-Freigabeworkflow konfigurieren

In diesem Abschnitt werden die Rechteeinstellungen für zwei typische Szenarien beim Einsatz des Modell-Freigabeworkflows vorgestellt.

Hinweis

Sämtliche Beschreibungen in diesem Abschnitt beziehen sich auf die Standardkonfiguration des Modell-Freigabeworkflows. Wenn Sie eine andere Konfiguration verwenden, passen Sie die Rechteeinstellungen analog zu den hier genannten Einstellungen an.

Globale Rechteeinstellungen

Ein Satz von Berechtigungen wird in der Organisation (und allen Geschäftsbereichen) angewendet. Dieses Szenario trifft häufig auf kleinere und/oder zentral gesteuerte Organisationen zu.

Szenariobeschreibung

  • Nur Modellierer können neue Modelle erstellen oder neue Versionen von freigegeben Modellen erstellen.
Hinweis

Dies gilt nur für die Modelltypen, die für den Modell-Freigabeworkflow konfiguriert sind. Die Verwendung anderer Modelltypen ist nicht eingeschränkt.

  • Modellierer haben Schreibzugriff auf Modelle im Status In Bearbeitung quer über alle Geschäftsbereiche.

  • Modelle, die nicht im Status In Bearbeitung sind, sind für alle Benutzer mit einer Freigabeworkflow-Rolle schreibgeschützt.

  • Freigeber können vorgelegte Modelle über alle Geschäftsbereiche hinweg überprüfen.

  • Leser können Modelle über alle Geschäftsbereiche hinweg lesend öffnen. Im Organisationsportal haben Leser nur Zugriff auf freigegebene Modelle.

Vorgehensweise zum Einstellen der notwendigen Rechte

  • Die einzelnen Geschäftsbereiche werden durch Modellgruppen repräsentiert.

  • Weisen Sie Benutzer abhängig von ihrer Aufgabe im Freigabeprozess den passenden System-Rollen hinzu. Leser haben keine Freigabeworkflow-Rolle.

  • Fügen Sie Benutzer zu folgenden Benutzergruppen hinzu:

    • Weisen Sie Modellierer einer Benutzergruppe zu, die auf alle Modellgruppen Schreibzugriff bietet, die Modelle im Status In Bearbeitung enthalten. Das ist notwendig, damit die Modellierer neue Arbeitsversionen erstellen können.

    • Weisen Sie Leser einer Benutzergruppe zu, die auf alle Modellgruppen nur Lesezugriff bietet.

Bereichsspezifische Rechteeinstellungen

Abhängig von den Aufgaben und dem Geschäftsbereich des Benutzers innerhalb der Organisation werden unterschiedliche Berechtigungen vergeben. Dieses Szenario trifft auf größere und/oder dezentral gesteuerte Organisationen zu.

Szenariobeschreibung

  • Nur Modellierer können neue Modelle oder neue Versionen freigegebener Modelle erstellen.
Hinweis

Dies gilt nur für die Modelltypen, die für den Modell-Freigabeworkflow konfiguriert sind. Die Verwendung anderer Modelltypen ist nicht eingeschränkt.

  • Modellierer haben nur in ihrem Geschäftsbereich Schreibzugriff auf Modelle im Status In Bearbeitung. Sie haben keinen Schreibzugriff auf Modelle in anderen Geschäftsbereichen.
Beispiel

Modellierer A kann in "BU1" Modelle erzeugen. Er hat nur Lesezugriff auf Modelle in "BU2" und keinen Zugriff auf Modelle in "BU3".

  • Modelle, die nicht im Status In Bearbeitung sind, sind für alle Benutzer schreibgeschützt.

  • Freigeber können vorgelegte Modelle über alle Geschäftsbereiche hinweg überprüfen.

  • Leser können Modelle über alle Geschäftsbereiche hinweg lesend öffnen. Im Organisationsportal haben Leser nur Zugriff auf freigegebene Modelle.

  • Einige Leser (oder Gruppen von Lesern) dürfen nicht alle freigegebenen Modelle, sondern nur bestimmte Geschäftsbereiche sehen.

Vorgehensweise zum Einstellen der notwendigen Rechte

  • Die einzelnen Geschäftsbereiche werden durch Modellgruppen repräsentiert.

  • Weisen Sie Benutzer abhängig von ihrer Aufgabe im Freigabeprozess den passenden System-Rollen hinzu. Leser haben keine Freigabeworkflow-Rolle.

  • Fügen Sie Benutzer zu folgenden Benutzergruppen hinzu:

    • Weisen Sie Modellierer einer Benutzergruppe zu, die auf alle Modellgruppen Schreibzugriff bietet, die Modelle ihres Geschäftsbereichs im Status In Bearbeitung enthalten. Das ist notwendig, damit die Modellierer neue Arbeitsversionen erstellen können.

    • Weisen Sie Leser einer Benutzergruppe zu, die auf alle Modellgruppen nur Lesezugriff bietet. Wenn nötig schränken Sie die Rechte weiter ein und erteilen auf bestimmte Modellgruppen keinen Zugriff.

Eigenschaftenfilter

Mit Eigenschaftenfiltern steuern Sie die Sichtbarkeit von Attributen im/in:

  • Tabellarischen Editor

  • Notebooks

  • Reports

  • Modellvergleich

Sie können verschiedene Eigenschaftenfilter für verschiedene System-Rollen und Szenarien definieren.

Einstellungen für Eigenschaftenfilter öffnen

So öffnen Sie die Einstellungen für Eigenschaftenfilter:

  1. Wechseln Sie zu Komponenteneinstellungen > Eigenschaftenfilter > Allgemein.

Eigenschaftenfilter hinzufügen und konfigurieren

So fügen Sie einen neuen Eigenschaftenfilter hinzu:

  1. Klicken Sie auf die Filter hinzufügen Schaltfläche.

  2. Geben Sie im Feld Sprachunabhängiger Name einen Namen für den Eigenschaftenfilter ein. Dieser sprachunabhängige Name identifiziert den Filter eindeutig.

  3. Geben Sie einen Namen für jede Sprache ein, die ADONIS unterstützt. Diese Namen werden auf der Benutzeroberfläche dargestellt.

  4. Wählen Sie im Bereich Reihenfolge die Sortierung der Einträge aus, wenn Anwender im Web-Client einen Eigenschaftenfilter auswählen.

  5. Wählen Sie im Bereich System-Rollenzuweisung jene System-Rollen aus, denen Sie diesen Filter zuweisen möchten.

  6. Wählen Sie im Bereich Szenariozuweisung jene Szenarien aus, denen Sie diesen Filter zuweisen möchten.

  7. Wählen Sie im Bereich Modelltypen | Klassen | Relationsklassen die Attribute aus, die bei aktivem Eigenschaftenfilter angezeigt werden sollen. Sie können auch ganze Notebook-Kapitel bzw. sogar alle Attribute in einem bestimmten Notebook auf einmal auswählen.

  8. Klicken Sie auf Filter hinzufügen, und dann auf Speichern. Der neue Eigenschaftenfilter wird hinzugefügt und die Komponenteneinstellungen werden gespeichert.

Optional können Sie auch:

  • Eine vorhandene Konfiguration als Vorlage für Ihren neuen Eigenschaftenfilter auswählen. Suchen Sie auf der Seite Allgemein im Bereich Eigenschaftenfilter nach dem Filter, den Sie verwenden wollen. Klicken Sie rechts neben dem Eigenschaftenfilter auf Mehr und dann auf Kopieren.
System-Rollenzuweisung und Szenariozuweisung - Sichtbarkeit von Filtern

Sie können System-Rollenzuweisungen und Szenariozuweisungen kombinieren. Ein Eigenschaftsfilter ist nur dann sichtbar, wenn alle Bedingungen erfüllt sind (UND-Verknüpfung).

Eigenschaftenfilter bearbeiten oder löschen

Sie können Eigenschaftsfilter bearbeiten, um sie zu optimieren, und Eigenschaftsfilter löschen, die Sie nicht mehr benötigen:

  • Suchen Sie auf der Seite Allgemein im Bereich Eigenschaftenfilter nach dem Filter. Klicken Sie rechts neben dem Eigenschaftenfilter auf Mehr und dann auf Filter bearbeiten oder Löschen.

Einstellungen pro Szenario

In diesem Bereich können Sie konfigurieren, welcher Eigenschaftenfilter standardmäßig im ADONIS Web-Client aktiviert sein soll. Sie haben die Möglichkeit, den Standardfilter für alle Szenarien ("Global") festzulegen und bei Bedarf abweichende Standardfilter für bestimmte Szenarien zu definieren.

  • Standardfilter

    Wählen Sie aus, welcher Eigenschaftenfilter standardmäßig aktiviert sein soll. Wenn ein Benutzer keinen Zugriff auf den ausgewählten Filter hat, wird standardmäßig der erste Filter in der Liste aktiviert, dann der zweite Filter etc.

  • 'Alles anzeigen'-Filter aktivieren

    Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit der Alles anzeigen Filter allen Benutzern zur Verfügung steht. Wenn der Alles anzeigen Filter aktiviert ist, sind alle Attribute sichtbar.

  • 'Leere Attribute ausblenden'-Filter aktivieren in Notebooks im 'Lesemodus'

    Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit der Leere Attribute ausblenden Filter allen Benutzern zur Verfügung steht. Wenn der Leere Attribute ausblenden Filter aktiviert ist, sind keine leeren Attribute in Notebooks im Lesemodus sichtbar.

Hinweis

Wenn Sie einen Filter für ein bestimmtes Szenario definieren, setzt dieser den globalen Filter außer Kraft. Beim Umschalten auf dieses Szenario wird immer der szenariospezifische Standardfilter gesetzt, egal welcher Filter vorher aktiv war.

Lesen & Entdecken Szenario

Das Lesen & Entdecken Szenario ist ein schreibgeschütztes Szenario im ADONIS Web-Client, in dem Benutzer Prozesse und Arbeitsanweisungen betrachten können. Sie können verschiedene Einstellungen für dieses Szenario konfigurieren. Sie können beispielsweise wählen, ob die Widgets und Dashboards Daten basierend auf Rollen oder Organisationseinheiten anzeigen. Sie können auch den Standard-Modell-Editor auswählen und festlegen, welches Startmodell auf der Startseite des Lesen & Entdecken Szenario angezeigt werden soll.

Einstellungen für Lesen & Entdecken Szenario öffnen

So öffnen Sie die Einstellungen für das Lesen & Entdecken Szenario:

  1. Wechseln Sie zu Komponenteneinstellungen > Lesen & Entdecken Szenario > Allgemein.

Allgemein Einstellungen

Folgende Einstellungen stehen zur Verfügung:

  • Meine Prozesse auf Basis von

    Wählen Sie aus, welche Daten in den Widgets und Dashboards des Szenarios "Lesen & Entdecken" angezeigt werden. Welche Prozesse "Meine Prozesse" sind kann entweder aus der Zuordnung von Benutzern zu Rollen oder zu Organisationeinheiten abgeleitet werden.

  • Zuweisung von Rollen durch Leser aktivieren

    Diese Option ist nur verfügbar, wenn unter Meine Prozesse auf Basis von die Option Rollen ausgewählt ist. Im Web-Client, im "Lesen & Entdecken" Szenario, ganz oben im Dashboard Mein GPM, werden alle Rollen angezeigt, die der Aufgabenbereich des aktuellen Benutzers umfasst ("Meine Rollen"). Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, damit Benutzer Rollen aus anderen Aufgabenbereichen hinzufügen können. Die Auswahl der Rollen bestimmt, welche Daten in den Widgets des Szenarios "Lesen & Entdecken" geladen werden.

    Hinweis

    Die Rollen, die für das "Lesen & Entdecken" Szenario relevant sind, sind Objekte vom Typ Rolle, die im Notebook eines Objekts vom Typ Benutzer referenziert sind. Sie sollten nicht mit System-Rollen verwechselt werden.

  • Textansicht als Standard-Editor festlegen

    Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Textansicht als Standardeditor für das "Lesen & Entdecken" Szenario auszuwählen. Alle Modelltypen mit einer Konfiguration für die Textansicht werden standardmäßig in der Textansicht geöffnet. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen deaktivieren, ist der grafische Editor der Standardeditor für alle Modelltypen.

  • Statusfilter aktivieren (nur freigegebene Modelle und Objekte anzeigen)

    Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um nur Modelle und Objekte im Status "Freigegeben" im "Lesen & Entdecken" Szenario anzuzeigen. Modell- und Objekttypen ohne einen von einem Freigabeworkflow festgelegten Status sind nicht betroffen.

  • Benutzer können Startmodell konfigurieren

    Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit Benutzer ihre eigenen Startmodelle für die "Lesen & Entdecken" Startseite festlegen können. Damit diese Option greift, muss zusätzlich Startmodell aktivieren (siehe unten) für das Repository aktiviert sein.

Wählen Sie das Startmodell pro Repository aus

Hier können Sie ein Startmodell auswählen, das auf der Startseite des "Lesen & Entdecken" Szenarios angezeigt wird. Sie können für jedes Repository eine Konfiguration festlegen.

Folgende Einstellungen sind verfügbar:

  • + Repository auswählen

    Wählen Sie das Repository aus, für das ein Startmodell eingerichtet werden soll.

  • Startmodell aktivieren

    Legen Sie fest, ob ein Startmodell angezeigt wird.

  • + Modell auswählen

    Wenn Startmodell aktivieren aktiviert ist, können Sie hier das Startmodell auswählen.